With over 100 million cards in circulation and a significant share of POS transactions, the German girocard system is the backbone of domestic debit card payments. For companies wishing to enter the German payments market, understanding girocard is crucial to understanding its structure, governance, and strategic role in shaping consumer payment behavior. The girocard system is operated and developed by the German Banking Industry Committee (DK). The DK sets the rules and standards. The issuers of girocards are primarily savings banks and Volks- and Raiffeisenbanks, which together account for a significant share of the girocards issued. This white paper analyzes the girocard ecosystem as well as its significance, governance structures and operational processes. A particular focus is placed on the role of technical network service providers. Finally, it highlights the options available to interested parties for integrating girocard acceptance into their own payment portfolio.
White Paper | girocard – Struktur, Rollen und Funktionsweise des deutschen Debitkartensystems
Das deutsche girocard-System ist mit über 100 Millionen Karten im Umlauf und einem signifikanten Anteil an POS‑Transaktionen das Rückgrat des inländischen Debitkartenzahlungsverkehrs. Für Unternehmen, die in den deutschen Zahlungsmarkt eintreten möchten, ist ein Verständnis der girocard entscheidend, um ihre Struktur, Governance und ihre strategische Rolle bei der Prägung des Verbraucherzahlungsverhaltens zu verstehen. Das girocard‑System wird von der Deutsche Kreditwirtschaft (DK) betrieben und weiterentwickelt. Die DK legt hierbei die Regeln und Standards fest. Herausgeber der girocard („Issuer“) sind insbesondere Sparkassen und Volks‑ und Raiffeisenbanken, die gemeinsam einen erheblichen Anteil der ausgegebenen girocards stellen. Dieses Whitepaper analysiert das girocard Ökosystem sowie seine Bedeutung, Governance-Strukturen und operativen Abläufe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Rolle der technischen Netzbetreiber. Abschließend wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten Interessierte haben, die Akzeptanz der girocard in ihr eigenes Zahlungsmittelportfolio zu integrieren.
Fokusthema | PSD3 / PSR: Einigung erzielt – was jetzt auf Banken, PSPs und ihre Kunden zukommt
Unterhändler des Europäischen Parlaments und des Rates haben eine politische Einigung über ein neues Gesetzgebungspaket erzielt, bestehend aus der Zahlungsdiensteverordnung (PSR) und der Dritten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD3). Ziel dieser Reform ist es, den EU-Zahlungsverkehrsmarkt zu harmonisieren, die Sicherheit für Verbraucher zu erhöhen und den Wettbewerb zwischen Banken und Nicht-Banken zu stärken. Sie adressiert sowohl regulatorische als auch technische Aspekte und erweitert den Anwendungsbereich auf digitale Plattformen.
Fokusthema | Prüfungen nach § 19 ZAG und § 44 KWG
Die BaFin kann gem. § 19 ZAG (für Zahlungs- und E-Geld-Institute) sowie gem. § 44 KWG (für KWG-Institute wie Banken, Finanzdienstleistungsinstitute) routinemäßig oder anlassbezogen Prüfungen einzelner Geschäftsfelder oder des gesamten Instituts anordnen. Informell wird der Begriff „44er Prüfung“ auch für Prüfungen nach ZAG verwendet, auch wenn dies rechtlich gesehen nicht korrekt ist. Die Prüfungen nach ZAG bestimmen sich nach den Vorschriften des § 19 Abs. 1 Satz 2 ZAG.
White Paper | PSD3 / PSR
Die Einführung der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD3 und der zugehörigen PSR markiert einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung des europäischen Zahlungsverkehrs.
Dieses Whitepaper bietet einen Überblick über die regulatorischen Anforderungen der Payment Services Directive 3 (PSD3) und der Payment Services Regulation (PSR).
Es beleuchtet die wesentlichen Änderungen und Anforderungen, wie die erweiterte Open Banking-Regulierung, strengere Sicherheitsanforderungen, neue Regelungen zur Zulassung und Beaufsichtigung von Zahlungsinstituten sowie Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung und starken Kundenauthentifizierung.
Das Whitepaper beschreibt die möglichen Auswirkungen auf die Akteure im Paymentmarkt und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, wie sich Unternehmen aus der Branche optimal auf die bevorstehenden Änderungen vorbereiten können.
Case Study | Harmonisierung KYC-Prozesse einer Bank
Ein internationales Finanzinstitut stand vor der Herausforderung, dass sich die KYC-Prozesse verbundener Unternehmen – aufgrund ihrer unterschiedlichen Geschäftsausrichtung – hinsichtlich der Anforderungen an Erfassung, Umfang und Detailtiefe unterschieden und an die Compliance-Anforderungen des Mutterkonzerns angeglichen werden mussten.
Case Study | Auswahlprozess für ein AML-Monitoringtool
Ein Acquirer und Zahlungsdienstleister einer großen deutschen Bankengruppe war auf der Suche nach einem modernen AML- Monitoringtool. Wir wurden beauftragt, den gesamten Auswahl- und Implementierungsprozess („Request-for-Proposal (RfP)“) zu leiten und sicherzustellen, dass das neue Tool den spezifischen Bedürfnissen des Unternehmens entspricht.
White Paper | DORA – Digital Operational Resilience Act
Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist eine wegweisende EU-Verordnung, die darauf abzielt, die digitale Widerstandsfähigkeit und das IT-Risikomanagement von Finanzinstituten innerhalb der Europäischen Union zu verbessern. Durch die Einführung eines einheitlichen Rahmens soll DORA die fragmentierten nationalen Regelungen ersetzen und somit eine kohärente Vorgehensweise bei der Bewältigung von IT-Risiken und Cyberbedrohungen gewährleisten.
White Paper | Request to Pay mit e-Invoicing
White Paper | RTP – Request to Pay
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